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Bürgerbeteiligung auf dem "roten Sofa"


Nachbarschaftszentrum Wuppertaler Straße


Stadtteilmanagerinnen und Gebietsbeauftragter
Projektinformation

Fortschreibung Integriertes Handlungskonzept Neu Zippendorf und Mueßer Holz


Auftraggeber: Landeshauptstadt Schwerin

Auftragnehmer: BiP Berlin

BearbeiterInnen: Uta Bauer
Susanne Dähner

Bearbeitungszeitraum: Oktober 2010 - Dezember 2011

Aufgabenstellung:
In der Landeshauptstadt Schwerin werden die Stadtteile Neu Zippendorf seit 1999 und Mueßer Holz seit 2002 im Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ gefördert. Beide Stadtteile werden zusätzlich im Programm „Stadtumbau Ost“ unterstützt, so dass bauliche und soziale Maßnahmen miteinander kombiniert und optimal aufeinander abgestimmt werden können.

Mit der beauftragten Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes der „Sozialen Stadt“  von 2003 wird nach rund zehn Jahren Bilanz gezogen und zukünftige Handlungsschwerpunkte festgelegt. Welche Fortschritte wurden mit den geförderten Maßnahmen erzielt? Haben sich Organisations- und Managementstrukturen bewährt? Welche veränderten Schwerpunktsetzungen sind notwendig? Vor dem Hintergrund der geplanten Mittelkürzungen in der Städtebauförderung sollen darüber hinaus Empfehlungen für die Mittelbündelung sowie für die Verstetigung der sozialen Stadtteilentwicklung nach dem Programmende erarbeitet werden.

Bearbeitungsmethodik:
  • Auswertung kommunaler Statistik
  • Online-Befragung
  • Experteninterviews
  • Ämterrunden
  • Beteiligung der Anwohner auf dem "Roten Sofa"
  • Stadtteilkonferenzen

Ergebnisse:
Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden bis Ende 2010 Fördermittel in Höhe von ca. 6 Millionen Euro umgesetzt. Als besondere Potenziale und Erfolge der Stadtteilarbeit und der Entwicklung in Neu Zippendorf und Mueßer Holz sind hervorzuheben:
  • In den Stadtteilen wurden wichtige Vernetzungs- und Beteiligungsstrukturen aufgebaut. Der soziale Zusammenhalt und das kulturelle und nachbarschaftliche Leben in den Stadtteilen haben sich deutlich verbessert.
  • Das Ziel der Integration von aus dem Ausland zugewanderten Bevölkerungsgruppen ist weitgehend erreicht. Als Gruppe, die einen besonderen Handlungsbedarf begründet, fallen die Migranten und Migrantinnen nicht auf.
  • Zahlreiche Begegnungsorte haben sich als Anlaufpunkte für Freizeit- und Bildungsaktivitäten, für Vereine und ehrenamtliche Aktivitäten etabliert. Auch die Wohnungsunternehmen tragen unter anderem mit verschiedenen Nachbarschaftstreffs zur Stabilisierung der Nachbarschaften bei.
  • Umfassende Sanierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand und im Wohnumfeld haben zur sichtbaren Aufwertung der Wohn- und Lebensqualität geführt. Die Wohnzufriedenheit ist im Stadtteil Neu Zippendorf deutlich gestiegen.
Aufgrund der erzielten Fortschritte aber auch vor dem Hintergrund begrenzter finanzieller Ressourcen ist eine schrittweise räumliche Schwerpunktsetzung der Maßnahmen auf den Stadtteil Mueßer Holz zu empfehlen.


Die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes wurde von der Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin am 21.05.2012 angenommen.


Weitere Informationen:
» Kurzfassung der Fortschreibung des Intergrierten Handlungskonzeptes als pdf (ca. 1 MB).
» Link zur Seite der Landeshauptstadt Schwerin
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