BiP Logo

Nachbarschaftszentrum Wuppertaler Str.

Ortsbegehung

Bauschild

Das Quartier verändert sein Gesicht

Nachbarschaftlicher Austausch
Projektinformation

Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere - Modellvorhaben Nachbarschaftszentrum Wuppertaler Straße (Schwerin)


Auftraggeber: Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft eG

Auftragnehmer: BiP Berlin in Kooperation mit BPW Hamburg

BearbeiterInnen: Uta Bauer, Susanne Dähner (BiP Berlin)
Prof. Elke Pahl-Weber, Frank Schneider (BPW-Hamburg)

Bearbeitungszeitraum: September 2007 - Dezember 2009

Aufgabenstellung:
27 bundesweit ausgewählte Modellvorhaben werden vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung dabei unterstützt, innovative Projekte für das Zusammenleben von Alt und Jung im Stadtquartier umzusetzen. In Mecklenburg-Vorpommern wurde die Schweriner Wohnungsgenossenschaft (SWG) ausgewählt, mit dem Umbau eines Quartiers in Neu Zippendorf und dem Aufbau eines neuen Nachbarschaftszentrum neue Impulse für ein generationenübergreifendes Zusammenleben zu setzen. Denn Wohnqualität entsteht nicht automatisch durch den Umbau von Häusern, sondern vor allem durch die Menschen, die hier leben. Ziele des Schweriner Modellvorhabens sind:
  • Wohnen von Familien, jungen Alten und älteren Alten in einer ehemaligen Plattenbausiedlung
  • Stabilisierung der Nachbarschaften
  • Verbesserung der Identifikation der Bewohner durch Partizipation und zielgruppengenaue Angebote
  • Förderung von Nachbarschaftshilfe zwischen Jung und Alt als Standortvorteil in Konkurrenz zu anderen Wohnangeboten für Familien

Bearbeitungsmethodik:
  • Milieustudie ( schriftlichen Befragung im gesamten Stadtteil (Neu-Zippendorf, qualitative Experteninterviews)
  • projektbegleitendes Monitoring
  • Moderation und Vernetzung der beteiligten Akteure
  • Organisation eines Dialog- und Beteiligungsprozess mit den Mietern
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Begleitforschung (Beratung, Evaluation und Berichterstattung)

Ergebnisse:
Der anfänglichen Skepsis, das Quartier Wuppertaler Straße zu einem tragfähigen und nachgefragten Wohnquartier umgestalten zu können, ist große Zuversicht gewichen. Alle sanierten Wohnungen sind voll vermietet, es gibt kaum Fluktuation, die Wohnzufriedenheit ist hoch. Das Verfahren der systematischen Verzahnung von baulichen und sozialen Maßnahmen hat sich gelohnt und wird als Beispiel für die weitere Quartiersentwicklung anderer Wohnungsbestände genutzt.

Der Projektansatz zielte darauf ab, unterschiedliche Zielgruppen und ihre spezifischen Interessen so miteinander zu kombinieren, dass im Ergebnis ein »Mehrwert« für alle entsteht. Dies ist nicht in Gänze gelungen, ein tatsächliches Miteinander verschiedener Generationen ist aufgrund der fehlenden jüngeren Generation im Quartier nur eingeschränkt möglich.

Weitere Informationen:
BBSR
http://www.swg-schwerin.de
nächste Projektinformationzurück zur Projektauswahl